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Usbekistan ist ein Land, das für seine Märkte berühmt ist. Wer Usbekistan besucht, kann das Land nicht verlassen, ohne eine separate Tasche voller Souvenirs und Geschenke zu haben, die auf dem örtlichen orientalischen Basar gekauft wurden.

Seit der Antike waren orientalische Basare Orte der Zusammenkunft, an denen Menschen handelten, Neuigkeiten austauschten, Freunde und Verwandte trafen und in Teehäusern verweilten.

Ein typisches Merkmal der orientalischen Märkte ist das Feilschen: Es ist notwendig und macht Spaß, zu handeln – und der Preis ist am Ende oft nur halb so hoch wie ursprünglich angegeben. Doch das Wichtigste ist die Atmosphäre, das farbenfrohe Erscheinungsbild der Basarbesucher und die unnachahmliche Dynamik des orientalischen Handels.

Die Basare Usbekistans haben unterschiedliche Formen: offen oder überdacht, mit einer klaren Struktur aus parallelen und senkrechten Reihen von Geschäften oder in Form von kreisförmigen Kuppelanordnungen, bei denen sich die Geschäfte konzentrisch vom Zentrum aus erstrecken. Es gibt auch lineare Formationen, bei denen die Reihen entlang dominanter Merkmale einer Stadt, einer Straße oder eines Flussbetts ausgerichtet sind. Ebenso vielfältig sind die Stände: von den einfachsten (Ware direkt auf dem Boden ausgelegt) bis hin zu luxuriös beleuchteten Schaufenstern. All das sind die Basare Usbekistans!

Es gibt über zwanzig große Märkte in Taschkent, doch der älteste und angesehenste ist der Chorsu-Basar, der sich im Herzen der Altstadt auf dem berühmten Eski-Zhuva-Platz befindet. Der Chorsu-Markt in Taschkent ist seit den Zeiten der Seidenstraße und der mongolischen Invasion bekannt und gehört zu den ältesten Marktplätzen in ganz Zentralasien. Heute, wie vor Jahrhunderten, pulsiert hier das Leben – man findet hier alles. Doch die Geschichte dieses Ortes ist nicht weniger faszinierend als die Preise auf den überquellenden Ständen. Hier ein besonderer Einblick in den Chorsu-Markt, der seinen Charme seit über 10 Jahrhunderten bewahrt hat.

Nicht weit von den Lebensmittelständen entfernt gibt es eine Reihe von Imbissen, in denen man traditionelle usbekische Gerichte probieren kann. Schon beim Nähern an die Theken vernimmt man die unvergleichlichen Aromen von Plov, Schaschlik und Samsa. Selbst wenn man satt ist, wird man den usbekischen Köstlichkeiten nicht widerstehen können. Hier trifft man auf kalte Nudeln Naryn, Wurst Kazy, Fleischpasteten Gumma, hausgemachte Wurst Khasyp, gebratener Fisch, Hanym, Manty, Erbsen mit Lamm und Lammrippchen. Die Delikatessen kann man entweder im Café genießen oder zum Mitnehmen bestellen – natürlich mit frischem usbekischem Fladenbrot. Die Reihen der Imbisse auf dem Chorsu-Markt sind eine wahre gastronomische Freude und ein Abenteuer für echte Feinschmecker!

Die Gebäude mögen verfallen oder gealtert sein, doch ihre charakteristische architektonische Handschrift blieb erhalten – große, kuppelbedeckte Gebäude, die wirken, als würden sie schweben. Nur in solchen Bauten konnte man Schutz vor Staub und Hitze finden.

Im Zentrum von Taschkent liegt der Alai-Basar, der vor etwa eineinhalb Jahrhunderten in der Neustadt entstanden ist. Er gilt als der modernste, eleganteste und modernisierte überdachte Markt der Stadt. Ein riesiges Dach spannt sich über die Reihen der Stände, die sich scheinbar endlos erstrecken. In diesen Reihen werden erstklassige Waren angeboten. Auf dem Alai-Markt werden ausschließlich ausgewählte Früchte und Gemüse verkauft.

Seit fünf Jahrhunderten ist der Siob-Bozor einer der ältesten und belebtesten Basare in Zentralasien. Er befindet sich an der Taschkent-Straße in Samarkand. Am Fuße der Bibi-Chanum-Moschee herrscht hier von frühmorgens bis spätabends reges Treiben. Die verlockenden Rufe der Händler, das Hupen der Autos, die nationale Musik, die Düfte von Gewürzen und gebratenem Fleisch sowie die farbenprächtigen Obst- und Gemüsereihen schaffen die einzigartige Atmosphäre eines orientalischen Basars. Hier kann man gesalzene Aprikosenkerne, die in Asche gebacken wurden, probieren und das berühmte Samarkander Brot mit seiner goldglänzenden Kruste kaufen.

Einer der bekanntesten Märkte ist wohl der Sonntagsmarkt in Urgut, einer antiken Stadt etwa sechzig Kilometer von Samarkand entfernt.

Urgut ist eine wahre „Stadt der Handwerker“. Hier leben traditionelle Schmiede, Töpfer und Sticker. Sonntags kann man auf dem Markt sowohl moderne als auch antike handgefertigte Stickereien aus Urgut, Schmuck aus Silber und Karneol, Teppiche und Wandbehänge, historische Kleidung, handgewebte Seide und Baumwollstoffe sowie viele weitere Kuriositäten kaufen.

Die Basare im alten Buchara, die sich im historischen Teil der Stadt befinden, beeindrucken mit ihrem exotischen Flair und ihrer Vielfalt. Der amerikanische Geologe und Orientalist Raphael Pampelli schrieb zu Beginn des 20. Jahrhunderts in seinen Notizen:

„Von seiner Natur her ist der riesige Buchara-Basar der orientalischste aller existierenden Märkte. Seine engen Straßen sind durch Gitterdächer vor der Sonne geschützt. Jede Art von Ware wird in einem speziellen Viertel verkauft. Buchara ist berühmt für seine einzigartige Kunst: Seidenstoffe von außergewöhnlicher Farbe und Textur, Teppiche mit wundervollen Mustern, mit Gold bestickte Artikel und kostbare Schmuckstücke sind typisch für Buchara. Wir kauften viele Dinge auf dem Basar, doch später bereuten wir, nicht noch mehr gekauft zu haben.“

Einige der kuppelüberdachten Marktbereiche stammen aus dem 16. Jahrhundert und wurden an den Kreuzungen von Toki-Zargaron („Juwelier-Kuppel“), Telpak-Furushon („Hutmacher-Kuppel“) und Toki-Sarathon („Händler-Kuppel“) errichtet. Bereits ihre Namen lassen auf ihren ursprünglichen Zweck schließen.

Ein Besuch auf dem Basar ist nicht nur eine Einkaufstour, sondern auch eine unvergessliche Begegnung mit den Einheimischen. Der Duft von Schaschlik, Plov, Gewürzen, frischen Fladenbroten und orientalischen Snacks wird selbst den unerfahrensten Reisenden in seinen Bann ziehen. Die Auswahl an orientalischen Süßigkeiten ist beeindruckend – eine solche Vielfalt an Halva, Nougat, Sherbet, Lokum und dem berühmten Baklava findet man nicht einmal in der Türkei.

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