Tadschikistan ist ein Land der höchsten Gipfel, dichten Gletscher, reißenden Flüsse, einzigartig schönen Seen, vielfältigen Flora und seltenen Tiere. Die Berglandschaft zeigt die Einzigartigkeit und Vielfalt der Natur in Tadschikistan, die Fülle ihrer Formen wird durch die verschiedenen Klimazonen lebendig.
Tadschikistan ist ein Land beeindruckender natürlicher Kontraste, 93 % seines Territoriums sind von Bergen bedeckt, die als die schönsten in Zentralasien gelten.
Auf einer einzigen kurzen Reise werden Sie alle Jahreszeiten spüren – von der alpinen Tundra mit Frost bis zu blühenden subtropischen, fruchttragenden Tälern und Gletschern mit einer erstaunlichen Farbvielfalt, verbrannt von der Hitze der Wüsten-Hochweiden.
Als eines der ältesten Länder der Welt bietet Tadschikistan eine Fülle an historischen, kulturellen und natürlichen Sehenswürdigkeiten. Die Hauptstadt Duschanbe, die antiken Städte Chudschand, Pandschakent, Istarawschan, Isfara, die majestätischen Landschaften, Seen und Flüsse des Fan-Gebirges, die Hochgebirge von Badachschan, das „Dach der Welt“ – das Pamir-Gebirge, Karakul- und Saressee, Baile Obigarm.

Tadschikistan liegt im südöstlichen Teil Zentralasiens. Das Territorium umfasst 143,1 Tausend Quadratkilometer (93. größte Fläche der Welt). Von Westen nach Osten misst das Gebiet 700 km, von Norden nach Süden 350 km. Es grenzt im Norden und Westen an Kirgisistan (603 km) und Usbekistan (910 km), im Osten an China (430 km) und im Süden an Afghanistan (1030 km).
Der höchste Punkt ist der Ismoil-Somoni-Gipfel mit 7495 m.
Der niedrigste Punkt ist der Syrdarja mit 300 m.
Bevölkerung: über 8.398.000 (Stand Januar 2015), Bevölkerungsdichte: 57,2 Personen pro km².
Ethnien: Tadschiken 68,8 %, Usbeken 24,9 %, Russen 3 %, Kirgisen 1,1 %, Deutsche, Koreaner, Turkmenen, Ukrainer 2,2 %.
Durchschnittliche Lebenserwartung: 67,6 Jahre
Verwaltungseinheiten: 3 Viloyats, 17 Städte
Hauptstadt: Duschanbe (764.000 Einwohner)
Religion: 85 % Sunniten, 5 % Schiiten, 10 % andere (meist orthodoxe Christen)
Amtssprache: Tadschikisch
Währung: Somoni
Zeitzone: UTC/GMT +5
Klima: kontinental, trocken. Temperaturen: Januar: 0 bis +2°C in Tälern, -27°C in Bergen; Juli: 23–30°C in Tälern, 4–15°C in Bergen. Jahresniederschlag: 70 mm in Ebenen, bis 3000 mm am Gissar-Gebirge.

Die Natur Tadschikistans ist geprägt von der Entfernung zu Ozeanen und der Lage in einer Wüstenzone Eurasiens. Trotz des trockenen Klimas zeigt das Gebirge eine erstaunliche Vielfalt. Im Sommer heiß (30°C in Ebenen), in den Bergen tundraähnlich kalt. Nur 1/10 des Landes ist Ebene – der Rest Gebirge mit Höhen über 6000 m.
Bedeutender Bergbau: Zink, Blei, Wismut, Molybdän, Wolfram, Kupfer, Gold, Silber, Antimon, Quecksilber, Zinn, Uran, Eisen, Mangan, Natriumchlorid, Magnesium. Bedeutende Minen: Gold (Pandschakent, Shugnan), Silber (Big Kanimansur), Antimon (Anzob), Marmor (Vanj, Pandschakent, Darwaz, Schachristan). Kohle-, Gas-, Öl-, Marmor- und Baumaterialvorkommen. Kohlereserven ca. 4 Mrd. Tonnen.

Tadschikistan liefert 90 % des Oberflächenabflusses im Aralsee-Becken (350.000 km²). Durchschnittlicher Abfluss: 115 Mrd. m³ jährlich – aus den Flüssen Pandsch, Wachsch, Kafirnigan, Bartang und Serafshan.
Wilde Gebirge, grüne Täler, Flüsse und Seen – Tadschikistan ist Naturparadies und zugleich historisches Zentrum mit Städten wie Pandschakent, Chudschand, Istarawschan. Die Architektur ist einzigartig für Zentralasien. Ganzjährig beliebt bei Alpinisten und Extremsportlern. Jährlich ca. 200.000 Touristen.

Flagge: drei horizontale Streifen (Rot, Weiß, Grün), im weißen Streifen goldene Krone mit Halbkreis aus sieben Sternen.
Wappen: goldene Krone, sieben Sterne, Sonne hinter schneebedeckten Bergen, umrahmt von Weizen (rechts) und Baumwolle (links), unten offenes Buch auf Ständer.

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