Video: https://www.youtube.com/shorts/VtO1CXSoicI
Unübertroffener Geschmack und Aroma. Für wahre Kenner!
Fergana Pilaw aus Usbekistan im Kessel wird absolut jeden erobern. Mit diesem Gericht kann man leicht eine große, freundliche Gesellschaft satt bekommen – und sie werden trotzdem nach mehr fragen!

Zutaten (für 6 Portionen):
Lammfleisch – 700 g
Reis (Sorte Devzira) – 500 g
Zwiebeln – 2 Stück
Karotten – 3 Stück
Knoblauch (1 Kopf) – 10 Zehen
Scharfer Pfeffer – 2 Stück
Pflanzenöl – 150 ml
Salz – nach Geschmack
Trockene Gewürze (Kreuzkümmel ist ein Muss!) – nach Geschmack
Schritt-für-Schritt-Zubereitung:
Wie bereite ich Fergana Pilaw aus Usbekistan im Kessel zu?
Alle notwendigen Zutaten vorbereiten. Die Menge aller Produkte sollte ungefähr gleich im Gewicht sein. Ich habe ein Stück mit Knochen plus Fett, das ich separat verwende, daher ist das Gewicht höher. Ich gestehe, dass ich für das Foto das Öl vergessen habe. Ihr könnt scharfen Capsicum hinzufügen. Ich habe spezielle „Pilaw-Gewürzmischung“ verwendet, die Kreuzkümmel enthält. Falls ihr diesen separat nehmt, fügt Berberitzen hinzu.
Den Reis siebenmal waschen. Anfangs wird das Wasser trüb sein, dann wird es klarer. Waschen, bis es vollständig durchsichtig ist. Mit warmem Wasser übergießen und während der gesamten Kochzeit ruhen lassen.
Die Karotten unter fließendem Wasser mit einer Bürste reinigen, schälen und mit einem Messer schneiden. Ich empfehle, sie ohne Reibe zu schneiden: Zuerst längs in Streifen, dann quer in Würfel. So behalten die Karotten ihre Form und sehen im fertigen Gericht gut aus. Aber es bleibt eure Wahl.

Die Zwiebeln schälen und in Ringe oder Halbringe schneiden, falls sie groß sind.
Das Fleisch unter fließendem Wasser waschen, trocknen und in etwa 3 cm große Würfel schneiden. Separat das Fett schneiden – entweder den Fettschwanz oder, wie in meinem Fall, einfach die Fettschicht.
Ich empfehle, alles im Voraus vorzubereiten, um sich während des Kochens nicht mit dem Schneiden ablenken zu müssen.
Das Öl im Kessel erhitzen, bis es fast raucht.
Das Fett in den Kessel geben und unter gelegentlichem Rühren anbraten.
Wenn die Stücke gut gebräunt sind, mit einem Schaumlöffel herausnehmen.
Dann kommen die Fleischstücke hinein. Zuerst auf einer Seite braten, dann auf der anderen.
Nun die Zwiebeln hinzufügen. Sie sollten im Öl fast köcheln; die Hitze sollte ziemlich hoch sein. Die Zwiebeln unter ständigem Rühren mit einem Schaumlöffel anbraten, bis sie leicht goldbraun sind.
Das Fleisch zu den Zwiebeln geben und ein paar Minuten anbraten, bis es seine Farbe ändert und grau wird.
Die Karotten hinzufügen. Weitere fünf Minuten braten. Am Ende die Knochen in den Kessel legen.
Das Fleisch mit Wasser bedecken. Salzen und die vorbereiteten Gewürze hinzufügen. Die ganze Knoblauchknolle in die Mitte legen, nur die dünne äußere Schale entfernen. An dieser Stelle auch die scharfen Peperoni hinzufügen, dabei darauf achten, sie nicht zu beschädigen. Das Fleisch etwa 40 Minuten köcheln lassen. Ich decke es mit einem Deckel ab. So bereiten wir den Zirvak, die Fleischbasis für Pilaw, vor.
Sobald der Zirvak fertig ist, den abgetropften Reis hinzufügen. Den Reis vorsichtig über das Fleisch legen. Dann vorsichtig mit einer Kelle Wasser in den Kessel geben, sodass es etwa 2 cm über dem Reis steht. Salzen und erneut würzen. Auf keinen Fall umrühren! Auf hoher Hitze köcheln lassen, bis das Wasser vollständig verdampft ist.
So sieht der Pilaw aus, wenn das Wasser verkocht ist. Wenn man den Reis mit einem Löffel leicht beiseiteschiebt, sollte am Boden kein Wasser mehr sein.
Die Hitze ausschalten und den Kessel mit einem Deckel abdecken. Den Pilaw 20–25 Minuten ziehen lassen. Erst danach den Fergana Pilaw gut durchmischen und auf einem Teller anhäufen. Knoblauch und Peperoni darauf legen. Traditionell wird Pilaw mit Löffeln oder direkt mit den Händen gegessen. Guten Appetit!
Besondere Zutaten für Fergana Pilaw:
Dieses Rezept verwendet eine spezielle Reissorte, Devzira, die im Fergana-Tal wächst. Sie ist unpoliert und hat eine rötliche Farbe. Genau dieser Reis verleiht dem Pilaw seinen einzigartigen Geschmack und sein Aroma. Er klebt nicht zusammen und bleibt locker.
Für den authentischen Geschmack wird eine besondere gelbe Karottensorte verwendet. Falls ihr sie auf dem Markt findet, solltet ihr sie unbedingt verwenden.
Ich koche Pilaw schon lange und verwende normalerweise unpolierten Rundkornreis. Doch das erste Mal habe ich mit Devzira gekocht – der Unterschied ist gewaltig! Auch mit weißem Reis ist es lecker, aber nicht so gut wie mit rotem Reis. Also haltet danach Ausschau!
Idealerweise wird Baumwollsamenöl verwendet.
Pilaw wird traditionell mit einem Tomaten-Zwiebel-Salat serviert.
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.

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