Destination

Video: https://www.youtube.com/watch?v=4Y02n1ekALQ&t=15s

Etwa 160 km von Taschkent entfernt, im Ugam-Chatkal-Nationalpark, liegt der einzigartig schöne Urungach-See, der als eine natürliche Sehenswürdigkeit Usbekistans gilt. Tatsächlich gibt es zwei Seen: Der Untere See ist sehr klein und besitzt eine wunderschöne türkisfarbene Färbung, während der Obere See groß ist. Jedes Jahr wächst die Zahl der Menschen, die diesen einzigartigen See besuchen möchten, aufgrund seiner atemberaubenden Schönheit und unberührten Natur. Gemeinsam mit unserem Filmteam und Touristen aus Deutschland beschlossen wir, die Umgebung des Ugam-Chatkal-Nationalparks und den Urungach-See zu besuchen und ein Video für unsere Abonnenten zu drehen.

Der Weg zum See führt durch Vorgebirgslandschaften mit malerischen Naturgebieten und weitläufigen Bäumen. Majestätische Berge formen zahlreiche Schluchten und Canyons, zwischen denen die Gebirgsflüsse Pskem, Chatkal, Ugam und Koksu fließen. In den Vorgebirgen finden sich dichte Wildsträucher und wachsende Obstgärten. Weißdorn, Ahorn, Mandel- und Kirschpflaumenbäume mischen sich oft mit Strauchvegetation – Berberitze, Hagebutte, Geißblatt und andere. Auch wilde Apfelbäume und Birkenhaine sind in den Vorgebirgen zu finden, beispielsweise in der Aksakata-Schlucht im westlichen Tien-Shan-Gebirge.

Die Vorgebirgsregionen von Chimgan, Beldersay, Hojikent und Parkent sind zu jeder Jahreszeit sehr beliebt.

Im Sommer verzaubern diese Orte mit ihrem grünen Bewuchs und Wacholderbüschen, im Winter tauchen schneebedeckte Gipfel die Landschaft in eine winterliche Märchenwelt.

Auch die Tierwelt ist äußerst vielfältig. Im Ugam-Chatkal-Naturpark leben vier Klassen landlebender Wirbeltiere mit etwa 280 Arten. Diese verteilen sich wie folgt: 48 Säugetierarten, über 200 Vogelarten, 20 Fischarten, 18 Reptilienarten und 2 Amphibienarten. In den Gebirgsflüssen lebt die Marinka, der häufigste Fisch in dieser Gegend. In den Flusstälern lebt der Seefrosch, während sich die grüne Kröte entlang der Ufer und in warmen Seen aufhält. Zu den Reptilien gehören unter anderem die Wassernatter, die Gelbbauch-Schlange, der graue Gecko, die Wüstenkobra und die bunte Schlange. Man kann auch auf giftige Schlangen treffen, wie die Graue Viper oder die Kupferkopf-Schlange.

Der aktive Teil der Route lässt sich in zwei Etappen unterteilen: ein allmählicher Aufstieg zum kleinen, unteren See und ein steilerer Aufstieg zum oberen See. Der Obere See zeichnet sich durch seine einzigartige Atmosphäre aus – ein Ort der Meditation, an dem man die ruhige Wasseroberfläche genießen kann, umgeben von rauen Felsgipfeln mit schneebedeckten Kuppen.

Die Bedeutung des Wortes Urungach stammt aus dem Uigurischen: Kash bedeutet Jade, Urung bedeutet hell, also „helles“ oder „weißes“ Jade. Der Name rührt von der Farbe des Wassers her: Es hat einen grünen Ton, der typisch für Jade ist. Das Wasser im unteren See ist kristallklar, so dass man selbst in zehn Metern Tiefe jeden Stein erkennen kann. Historisch gesehen geht man davon aus, dass der See durch den Einsturz eines Felsens entstanden ist, der als natürliche Staumauer diente.

Obwohl der Weg nicht einfach ist, verschwinden alle Erinnerungen an die anstrengende Reise sofort, sobald man den See erreicht. Die majestätische Schönheit des Sees und der umliegenden Berge breitet sich vor einem aus. Dieser Ort versetzt einen in eine Atmosphäre von Ruhe und Gelassenheit – man muss sich einfach nur hinsetzen, die Aussicht bewundern, und jeder Stress verfliegt. Der See ist einzigartig, da seine Wasserfarbe ein intensives Jadegrün besitzt. Besonders im Frühling sieht dieser Ort beeindruckend aus, wenn wunderschöne Schneeglöckchen entlang der Wanderwege blühen und dem Ort eine noch größere Schönheit verleihen. Im Sommer ermöglicht die Wassertemperatur das Schwimmen im unberührten See sowie das Sonnenbaden an seinen Ufern. Die Erinnerungen an diesen einzigartigen See und seine Landschaft werden lange im Gedächtnis bleiben.

Die spannendste Zeit für einen Besuch der Jade-Seen ist vom 15. Mai bis zum 25. Juni, wenn die Seen ihren maximalen Wasserstand erreichen. Nach dieser Zeit zieht sich das Wasser allmählich aus dem unteren See zurück, bis er im Herbst vollständig austrocknet. Im oberen Urungach bleibt das Wasser jedoch das ganze Jahr über erhalten.

Für Wanderer und körperlich fitte Menschen ist der Aufstieg zu beiden Seen nicht besonders schwierig. Eine solche Wanderung ist eine großartige Gelegenheit, positive Energie, lebendige Emotionen und unvergessliche Eindrücke zu sammeln. Der aktive Teil der Tour dauert 3–4 Stunden, inklusive der An- und Abreise insgesamt 11–12 Stunden.

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