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Turkmenistan – Ein Land voller Naturschönheiten

Turkmenistan ist ein faszinierendes Land und nach Kasachstan das zweitgrößte in Zentralasien. Es erstreckt sich über eine Fläche von etwa 491.210 km².

Fast 95 % der Landesfläche wird von der Karakum-Wüste bedeckt, die sowohl Sand- als auch Kieswüstengebiete umfasst. Im Westen befinden sich das Türkmenbaşy-Plateau und das Große Balkan-Gebirge (1880 m).

Heute führt uns unsere Reise zu den Yangi-Kala-Canyons in Turkmenistan. Wir starten unsere Tour in der Stadt Balkanabat und begeben uns auf den Weg zu Yangi Kala.

Balkanabat – Ausgangspunkt der Reise

Balkanabat ist die Hauptstadt der Balkan-Region im westlichen Turkmenistan und hatte im Jahr 2011 eine Bevölkerung von 108.000 Einwohnern.

Die Stadt liegt etwa 600 km nordwestlich der Hauptstadt Aschgabat. Gegründet wurde sie 1933 als Station der Transkaspischen Eisenbahn. Bis 1946 trug sie den Namen Nefte-Dag (vom russischen Wort „Neft“ – Öl). Von 1946 bis 1999 war die Stadt als Nebit-Dag bekannt, bevor sie ihren heutigen Namen erhielt. Heute ist sie ein bedeutendes Industriezentrum für Öl- und Erdgasverarbeitung.

Die Reise zu den Yangi-Kala-Canyons

Frühmorgens brechen wir in Richtung Yangi Kala Canyon auf. Die Entfernung von Balkanabat nach Yangi Kala beträgt ca. 160 km.

Etwa 130 km fahren wir durch die Wüste, vorbei an kleinen Wüstensiedlungen. Plötzlich eröffnet sich vor uns eine völlig neue geologische Landschaft – ein atemberaubender Anblick! Hier endet die asphaltierte Straße.

Von diesem Punkt aus setzen wir unsere Fahrt auf Wüstenpisten mit unseren Allradfahrzeugen fort. Der Anblick der Yangi-Kala-Canyons ist einfach überwältigend!

Die Einzigartigkeit von Yangi Kala

Die Existenz einer asphaltierten Straße erleichtert den Zugang zu Yangi Kala erheblich, im Gegensatz zu anderen schwer zugänglichen Naturstätten. Es ist bemerkenswert, dass dies die einzige asphaltierte Straße in einem Gebiet von mehreren zehntausend Quadratkilometern ist. Sie führt nur wenige Kilometer am Canyon vorbei.

Der Name „Yangi Kala“ bedeutet wörtlich „Feuerfestungen“ – eine sehr treffende Beschreibung für diese 24 Kilometer lange Felsformation im Nordwesten Turkmenistans. Oft wird Yangi Kala auch als „Grand Canyon Zentralasiens“ bezeichnet.

Diese beeindruckenden regenbogenfarbenen Felsen, geformt über Jahrtausende durch das Zusammenspiel von Meer, Wind und Regen, erscheinen im goldenen Licht der untergehenden Sonne fast surreal.

Überraschenderweise besuchen nur wenige Reisende diesen Canyon. Dadurch hat er seine ursprüngliche, unberührte Ruhe bis heute bewahrt.

Die Farbenpracht der Felsen

Yangi Kala gleicht einer gigantischen, uneinnehmbaren Festung, die die Natur über Jahrhunderte mit roten, weißen, gelben und orangefarbenen Gesteinsschichten geschaffen hat.

Die Felsen sind vor allem tiefrot, weshalb die Einheimischen den Canyon oft „Kyzyldag“ nennen – was auf Turkmenisch „Rote Berge“ bedeutet.

In der Antike wurde der Canyon vom Wasser der Kara-Bogaz-Gol-Bucht überflutet. Glückliche Reisende können hier noch heute versteinerte Muscheln und geheimnisvoll geformte Steine in verschiedenen Farben entdecken.

Viele Besucher schwärmen von der einzigartigen Akustik des Canyons – der Widerhall verstärkt jeden begeisterten Ausruf der Touristen.

Der berühmteste Aussichtspunkt von Yangi Kala

Der meistfotografierte Punkt von Yangi Kala ist eine 267 Meter hohe Erhebung – der höchste Punkt in der Umgebung.

Die Höhenunterschiede der Canyonwände betragen 100–150 Meter.

Yangi Kala ist geologisch gesehen kein Canyon

Obwohl der Begriff „Yangi-Kala-Canyon“ weit verbreitet ist, ist er aus geologischer Sicht ungenau.

Ein echter Canyon ist ein enges Flusstal mit steilen Hängen, oft mit einem Fluss oder einem ausgetrockneten Flussbett am Grund – wie der Grand Canyon (USA) oder der Fish River Canyon (Namibia).

Die Geologie von Yangi Kala hat nichts mit Flussläufen oder Erosion durch Wasser zu tun. Die steilen Hänge sind das Ergebnis von Abtragungsvorgängen des Kaspischen Meeres, das einst direkt an Yangi Kala grenzte.

Über Jahrtausende formten die Brandung und Wellen die bizarren Gesteinsformationen, die heute so beeindruckend sind.

Anreise nach Yangi Kala

Eine Anreise ist nur mit privatem Transport möglich.

Es gibt keinen öffentlichen Nahverkehr in dieses Gebiet.

Die Strecke ist ideal für Abenteurer mit Allradfahrzeugen.

Ein magischer Ort voller Fantasie

Auf dem Weg zu diesem Naturwunder kann man in den Felsformationen je nach Fantasie Figuren erkennen – einige sehen Tiere, andere Paläste oder mystische Wesen.

Eines ist sicher: Ein Besuch dieser atemberaubenden Canyons lohnt sich auf jeden Fall!

Ein unvergessliches Erlebnis mit DOCA TOURS

Wir verbrachten drei Stunden in Yangi Kala, machten ein Picknick und genossen die spektakuläre Aussicht.

Wenn Sie mit DOCA TOURS reisen, organisieren wir für Sie unvergessliche Expeditionen zu den Naturwundern Zentralasiens.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Reisen Sie mit DOCA TOURS!

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