Die Architektur

Der sicherlich erste und wichtigste Grund, Usbekistan zu besuchen, ist die Architektur des usbekischen Volkes Wie in einem Spiegel zeigt sie die lange Geschichte des Landes: von den antiken Siedlungen bis zu den ersten Lehmstädten, die im Süden des Landes in der Bronze-Zeit gebaut wurden: die buddhistischen Tempel, die Lehmfestung Fayoztepa, der Zurmala- Turm aus der Kuschan Zeit in der Umgebung von Termez, das Museum Afrosiyob mit der Wandmalerei in Samarkand, Varaxscha in Buchara, die Festung von Poykent, die Lehmfestungen, Paläste und Observatorien in der Zeit des Zoroastrismus von Choresm: Tuprakkala, Jonbaskala, Quyqirilgankala, die Stadt Axsikent im Fergana Tal, das buddhistische Kloster in Kuva. .
Auch die Ruinen des ersten Städtebaus als Festung mit dem Schloss, der Innenstadt, dem Palast, der Zitadelle Ark und seiner Vorstadt, die in der Zeit Alexander des Großen von den Weißen Hunnen erbaut wurde, künden von der hochentwickelten Architektur Usbekistans. ((Nach den Beschreibungen von Herodot, früher die von den Nomaden erfundenen Bauten bei den Türken wie eine Jurte, das weiße und schwarze Haus, ein Zelt gerieten viele Griechen in Erstaunen. Im 6-7. Jh. war in der Umgebung die Städte einer Tradition geworden «Kuschk» Säulenarkaden (ein Gebäude mit der leichten Baukonstruktion im Garten und hat auch die Säulen mit Eiwan-Anlage,) zu bauen.))
Die arabischen Reisenden Istahriy, ibn Havqal und Narschachiy aus Buchara schreiben, dass es rings um die Stadt über 700, in der Stadt Buchara über 4000 und in der Nähe von Mizdakchan (Choresem) 12000 Kuschks gegeben hat.
Mit dem 7. Jh. n. Chr. kam es im architektonischen Baustil des Landes zu großen Veränderungen: Neue Formen des Schmucks und geometrische Ornamente wie Islimiy, Girich (aus den Grundformen Fünfeck, Rhombus, Sechseck und Doppelaxt bestehende geometrische Arabeske) und Stalaktiten tauchten erstmals in der Architektur auf. Die Darstellung von Lebewesen, also Menschen und Tieren, Wandmalereien, Skulpturen waren ja in jeder Hinsicht verboten. Man fing an, islamische Kultbauten zu errichten wie Moscheen, Minarette, Medresen (Koranschulen), Mausoleen, Chonaqoh (Herbergen für pilgernde Derwische), ((und Rabat (Vorstadt)))2).
Die usbekische Architektur erlebte ihre Blütezeit ab 10. Jh. unter den Dynastien der Samaniden, Karachaniden, Timuriden, Aschtarchaniden, Mangitiden und ((Qungirat))3); aus dieser goldenen Zeit stammen die schönen, fantasievollen, bezaubernden, einmaligen Bauten. Die schönen Traditionen in der Kunst und Architektur, die wir von den Vorfahren übernommen hatten, an die nächste Generation weiterzugeben, müssen, war die wichtigste Aufgabe.
Heute gibt es in Usbekistan über 7000 architektonische kulturell, historisch und archäologisch wertvolle Baudenkmäler. Davon wurden 209 in der nachsowjetischen Zeit komplett restauriert und in die Liste des UNESCO- Weltkulturerbes aufgenommen.
Auf denvon DOCA TOURS GmbH angebotenen Reiserouten entdecken unsere Gäste den Reichtum der usbekischen Architektur (vgl. die Seite „Reiserouten“).
Unsere erfahrenen und professionellen Reiseleiter führen Sie in die faszinierende Welt der usbekischen Architektur, und Sie erleben interessante Höhepunkte wie den Registan- Platz, die Gräberstraße Schahizinda, die Moschee Bibi Chanum, das Mausoleum Guri Emir in Samarkand, Minorai Kalon, die Zitadelle Ark, Chor Minor, Labi Hauz in Buchara, Ishan Kala von Chiwa, und binden Ihnen mit ihren Kenntnissen einen wunderschönen Blumenstrauß.
Herzlich Willkommen in Usbekistan!

