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Video: https://www.youtube.com/watch?v=PFYueTUT7EQ&t=150s

Zentralasien ist eine einzigartige Region mit einer besonderen Geschichte, Kultur und eigenen Bräuchen. Vielleicht hat die historische nomadische Lebensweise der Völker Zentralasiens eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung ihres Lebensstils und ihrer Gewohnheiten gespielt. Heute möchten wir Ihnen einen integralen Bestandteil des nomadischen Lebens zeigen und erklären – die Jurte.

Eine Jurte ist eine leichte, tragbare Rahmendwelling, die mit Filz bedeckt ist. Seit vielen Jahrhunderten dient sie den turksprachigen Völkern und Mongolen als Zuhause und wird auch heute noch verwendet.

Das Wort „Jurte“ bedeutet in den turksprachigen Sprachen „Volk“. Es trägt auch die Bedeutung von „Weidegebiet“. Zum Beispiel bedeutet das Wort „Ata-Zhurt“ im Kirgisischen und Kasachischen „Heimat“ oder „Vaterland“.

Im Mongolischen lautet das Wort für Jurte „Ger“, das synonym für „Zuhause“ verwendet wird.

Die ältesten Darstellungen von Kamelen, die mit Jurtenbauteilen beladen sind, stammen aus dem 1. Jahrtausend n. Chr. Sie wurden auf Grabstatuetten in Nordchina gefunden. Ab den mongolischen Eroberungen des 13. Jahrhunderts finden sich Darstellungen von Jurten auch in zentralasiatischen, persischen und türkischen Miniaturen.

Unterschiede in Konstruktion und Design

Die Bauweise und das Design der Jurten unterscheiden sich zwischen den turksprachigen und mongolischen Völkern.

🔸 Turkmenische Jurten haben zweiflügelige Holztüren.

🔸 In kasachischen und kirgisischen Jurten werden oft Filzvorhänge anstelle von Holztüren verwendet.

🔸 Aufgrund der starken Winde in der Steppe sind kasachische Jurten niedriger als kirgisische, während mongolische Jurten noch niedriger sind, da ihre Dachstangen gerade verlaufen.

Warum sind Jurten immer rund?

Vielleicht haben Sie sich gefragt, warum Jurten immer rund sind. Die Antwort ist einfach:

✔ Einfache Montage

✔ Bessere Stabilität gegen starke Winde

Durch ihre runde Form kann die Jurte selbst starken Stürmen standhalten, ohne beschädigt zu werden.

Praktisch & mobil – perfekt für Nomaden

Seit jeher erfüllt die Jurte alle Bedürfnisse der Nomaden und bietet praktischen Wohnkomfort.

✔ Schneller Auf- und Abbau in weniger als einer Stunde durch eine Familie

✔ Einfacher Transport auf Kamelen, Pferden oder per Auto

✔ Filzabdeckung ist widerstandsfähig, natürlich isolierend und feuerfest

✔ Das Dachfenster dient als Lichtquelle und als Schornstein für Feuerstellen oder Öfen

Die Gitterwände der Jurte wurden traditionell mit Lederriemen befestigt. Heute werden auch robuste Seile oder Wollkordeln verwendet.

Ein weiteres Merkmal: Turksprachige Jurten (Kasachisch, Kirgisisch, Karakalpakisch) haben keine Stützsäulen, da sie über ein hohes Gewölbe mit Verstrebungen entlang des Perimeters verfügen.

Optimale Belüftung & Lichtregulierung

✔ Der Rauch steigt durch das geöffnete Tunduk-Fenster ab, wodurch sich keine schädlichen Abgase im Inneren sammeln.

✔ Tagsüber spendet das Dachloch Licht, nachts kann es einfach mit einer Schnur geschlossen werden.

✔ Bei Hitze können die Seitenklappen angehoben werden, wodurch Luft durch die Gitterwände strömt und ein angenehmes, kühles Klima entsteht.

Die Struktur einer traditionellen Jurte

✔ Der Ehrenplatz („Tor“) – für die wichtigsten Gäste, direkt gegenüber dem Eingang.

✔ Der Eingang zeigt nach Osten, damit das erste Morgenlicht in die Jurte fällt.

✔ Die rechte Seite (vom Eingang aus) gehört den Frauen und dient als Lager für Haushaltsgegenstände.

✔ Die linke Seite gehört den Männern, hier werden Waffen, Sättel und andere Wertgegenstände aufbewahrt.

✔ In der Mitte befindet sich die Feuerstelle oder der Herd.

Traditionell wird die Jurte komplett mit Filz bedeckt, der in verschiedenen Farbtönen vorkommen kann – von weiß über dunkelbraun bis grau.

Moderne Nutzung der Jurten

Heutzutage werden Jurten immer noch von Nomaden und Viehzüchtern in Kasachstan, Usbekistan, Kirgisistan und der Mongolei genutzt – einfach wegen ihrer Praktikabilität.

Auch für touristische Zwecke werden Jurten immer beliebter. In Usbekistan, Kirgisistan, der Mongolei und Kasachstan haben Touristen die Möglichkeit, in Jurten zu übernachten und so die nomadische Kultur und Lebensweise hautnah zu erleben.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

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